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18.4.2008 von Thilo Nordmeyer.
Mit dem “Berliner Gespräch 2008″ ist heute im ARD-Hauptstadtstudio die ARD-Themenwoche “Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden Gesellschaft” gestartet. WDR-Intendantin Monika Piel und der ARD-Vorsitzende Fritz Raff eröffneten die Themenwoche in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Matthias Platzeck.
Monika Piel, deren Sender die Federführung der Themenwoche übernommen hat sagte: “Der demografische Wandel geht uns alle an. Gerade der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist bei dem Thema besonders gefordert. Wir verfügen über die journalistische Kompetenz, ein so vielfältiges Thema in allen seinen Facetten abzubilden.” Dabei werde die ARD das Thema chancenorientiert und jenseits der häufig bemühten Katastrophenszenarien angehen, so Piel weiter.
Fritz Raff, ARD-Vorsitzender und Intendant des Saarländischen Rundfunks: “Die ARD hat ein Thema gewählt, das in die Zukunft blickt und uns in der Gegenwart schon sehr beschäftigt. Der jüngste Beschluss zur Rentenerhöhung einerseits sowie die darauf folgende heftige Kritik an einer möglichen “Rentnerdemokratie” zeigen: Deutschland steckt schon längst mitten drin im sogenannten demografischen Wandel und der ARD ist mit “Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden Gesellschaft” eine thematische und zeitliche Punktlandung gelungen.”
Bundeskanzlerin Angela Merkel machte in ihrer Gastrede deutlich, dass die Politik keine gesellschaftlichen Brüche zulassen dürfe, sondern vielmehr den Interessen aller Generationen verpflichtet sei. “Wir müssen allen Menschen Chancen zur Teilhabe an der Gesellschaft eröffnen. Und wir sind gefordert, den fairen und gerechten Ausgleich zwischen Jüngeren und Älteren herzustellen”, so Merkel.
Im ARD-Hauptstadtstudio nehmen derzeit über 150 Gäste aus Politik, Medien und gesellschaftlichen Institutionen und Verbänden am “Berliner Gespräch” teil. Sandra Maischberger moderiert die Diskussion über Chancen und Risiken des demografischen Wandels. Ihre Gesprächspartner sind Bundesministerin Ursula von der Leyen, Ministerpräsident Matthias Platzeck, Bahn-Personalvorstand Margret Suckale, dem Duisburger Stadtdezernenten Jürgen Dressler sowie der Focus-Redakteurin und Autorin Cordula Tutt.
Vom 20. bis 26. April präsentiert die ARD ein breites, medienübergreifendes Programmangebot. Knapp 2000 Beiträge in Fernsehen, Radio und Internet widmen sich dem demografischen Wandel. In Spielfilmen, unterhaltsamen Talkshows, informativen Features, aktuellen Magazinen oder Dokumentationen wird das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.
Am Samstag, 19. April, findet anlässlich der ARD-Themenwoche ein bundesweiter Aktionstag statt, an dem sich Kommunen, Institutionen und Wohlfahrtsverbände beteiligen. In rund 140 Dörfern, Städten und Metropolen zeigen sie, wie sie sich auf die gesellschaftlichen Umwälzungen in Folge des demografischen Wandels vorbereiten.
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18.4.2008 von Thilo Nordmeyer.
Die Talentshow holte zwar die höchste Reichweite am Mittwochabend, aber ingesamt ist das Ergebnis eher ernüchternd. Auch das Vorprogramm lief schlecht.
Das erfolgreichste Abendprogramm konnte am Mittwochabend FOX vorweisen, denn man setzte auf die beliebte Castingshow (14,58 Millionen). Danach kam CBS, denn mit Krimi und Reality begeisterte man 10,78 Millionen Fernsehzuschauer. Durchschnittlich 9,17 Millionen Zuschauer sahen ABC, NBC kam auf 6,75 Millionen Amerikaner und bei The CW verweilten 2,78 Millionen Menschen.
Die ersten zwei Stunden setzte ABC auf die Übertragung der Demokraten-Debatte, die sich 10,70 Millionen US-Bürger ansahen. Beim jungen Publikum waren acht Prozent dabei, das Nachfolgeprogramm «Men in Trees» (Bild) holte dagegen nur die Hälfte der jungen Menschen. Durchschnittlich wurde die Anne Heche-Serie von 6,11 Millionen Amerikanern gesehen.
CBS setzte zunächst auf «Big Brother 9», das sich 6,14 Millionen Zuschauer ansahen. Der Marktanteil bei den 18- bis 49-Jährigen lag bei sieben Prozent. Danach unterhielt eine neue «Criminal Minds»-Folge 12,85 Millionen Zuseher, der Marktanteil bei den Werberelevanten lag bei neun Prozent. Abschließend verzeichnete das Network mit «CSI: New York» sogar 13,35 Millionen US-Bürger und einen Marktanteil von zehn Prozent in der Zielgruppe.
Da NBC von seinen Krimiserien nur Wiederholungen zeigte, war auch das Interesse an der Spielshow «Deal or no Deal» gering. Durchschnittlich schalteten 9,67 Millionen US-Bürger ein, beim jungen Publikum kam man auf acht Prozent. Danach versagte «Law & Order: Criminal Intent» (Bild) mit 4,37 Millionen Amerikanern und drei Prozent Marktanteil bei den jungen Menschen. Abschließend verbuchte «Law & Order» noch 6,20 Millionen Fernsehzuschauer (5% MA bei den 18- bis 49-Jährigen).
Der Tagessieger strahlte zur besten Sendezeit zunächst die zwei Sitcoms «‘Til Death» und «Back to You» aus, die beide sieben Prozent Marktanteil bei den für die Werbewirtschaft interessanten Zuschauern holten. Während die erste Serie auf 5,85 Millionen Menschen kam, verbuchte die zweite genau sieben Millionen Amerikaner. Abschließend fieberten 22,74 Millionen Zuseher bei «American Idol» mit, der Marktanteil bei den Werberelevanten betrug sagenhafte 21 Prozent. Allerdings war das die niedrigste Mittwochsquote seit zwei Jahren.
The CW kam mit einer neuen «America’s Next Top Model»-Ausgabe auf 3,74 Millionen Zuschauer, danach schalteten 1,81 Millionen Menschen «The Pussycat Dolls Present: Girlicious» ein. In der Zielgruppe erfreute man sich zunächst über sechs Prozent, dann nur noch über zwei Prozent Marktanteil.
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18.4.2008 von Thilo Nordmeyer.
Die beiden Digitalsender werden insgesamt 20 Stunden pro Tag live aus Peking übertragen und während den Wettkämpfen damit auf bis zu 320 Stunden Live-Bilder aus Peking kommen. Nicht nur das Erste überträgt für die ARD die Wettkämpfe aus Peking, auch die Digitalsender EinsFestival und EinsPlus bekommen ein Stück vom großen Olympia-Kuchen ab. Während EinsFestival pro Tag zwölf Stunden live aus Peking überträgt, sendet EinsPlus acht Stunden pro Tag Direktbilder von den Olympischen Spielen 2008. In den 16 Tagen kommen so laut ARD-Angaben bis zu 320 Stunden Live-Berichterstattlung aus Peking über die beiden Digitalsender beim Zuschauer an. Jeder Sender habe einen besonderen Programmschwerpunkt hinsichtlich der Wettkämpfe, heißt es.
Nachdem die Olympischen Spiele 2008 am 24. August enden, kehren beide Sender zu ihrem regulären Programm zurück.
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