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29.10.2008 von Thilo Nordmeyer.
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29.10.2008 von Thilo Nordmeyer.
Alles liegt in der Hand der Studenten, sie entscheiden über Erfolg und Misserfolg des Unternehmens: In der Online-Simulation “L’Oréal e-Strat” führen Studierende als General Manager ein fikitives internationales Kosmetikunternehmen. Die Anmeldefrist läuft in Kürze an: In der Zeit vom 3. November 2008 bis zum 17. Januar 2009 sind MBA-Studenten und Studierende aus aller Welt dazu aufgerufen, sich für den Wettwerb registrieren zu lassen (www.e-strat.loreal.com). Die weltweit besten Teams erwartet eine Reise zum internationalen Finale im April 2009 in Paris. Die internationalen Sieger dürfen sich über eine Reise zu einem Wunschziel im Wert von insgesamt 10.000 Euro freuen.
Das Spiel:
Zum 9. Mal in Folge haben unternehmerisch denkende, kreative Studenten aus der ganzen Welt Gelegenheit, in die Rolle eines General Managers zu schlüpfen. Über einen fiktiven Zeitraum von drei Jahren führen sie in 3-er-Teams auf der Basis einer Internet-Simulation ein virtuelles, internationales Kosmetikunternehmen mit einem breiten Markenportfolio von unterschiedlichen Kosmetikmarken. Es geht darum, Entscheidungen in den Bereichen Produktion, Forschung & Entwicklung, Marketing, Preisgestaltung und Markenpositionierung zu treffen. Das Ziel ist, den höchsten Aktienkurs für die Unternehmensaktie zu generieren. Alle Teams, die bis in die 5. Runde vorgedrungen sind, erstellen einen Geschäftsplan. Beim internationalen Finale am 16. April 2009 präsentieren die 16 besten Teams ihren Geschäftsplan und ihr virtuelles Unternehmen vor einer hochkarätigen Jury.
Bisher haben schon mehr als 210.000 Studierende aus 128 Ländern an der L’Oréal e-Strat Challenge teilgenommen. Viele von ihnen haben während des Wettbewerbes Kontakte zu den Top-Managern und Personalverantwortlichen von L’Oréal geknüpft. Einige Teilnehmer sind inzwischen bei L’Oréal tätig, wie auch Oliver Lott. Der Key Account-Manager erzählt: “Als Student bin ich durch das Spiel in einen sehr realitätsnahen Arbeitsalltag eines General Managers eingetaucht. Die Auswirkungen einer Entscheidungen konnte ich durch die Simulation sofort ablesen. Das hat mir geholfen, Unternehmensprozesse und -zusammenhänge besser
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29.10.2008 von Thilo Nordmeyer.
“Der Auswanderer-Coach”, am Donnerstag, 30. Oktober 2008, um 20.15 Uhr bei kabel eins
Familie Puffke feilt schon lange an ihren Auswanderungsplänen. Sie ollen nach Kanada - aber wie? Im nordrhein-westfälischen Nottuln ist die Großfamilie auf Hartz IV angewiesen. Der arbeitlose Heizungsmonteur Torsten (40) hält die sechsköpfige Familie mit Hausmeisterjobs über Wasser. Sohn Philipp (19) musste seine Maler-Ausbildung aufgrund eines Unfalls abbrechen, auch Florian (18) hat seine Ausbildung zum Heizungsmonteur vor kurzem eschmissen und jobbt bei einer Zeitarbeitsfirma. Hausfrau Kathrin (39) würde gern wieder als Fachkraft in der Rinderzucht einsteigen, findet aber in Nottuln keineArbeit. Der große Traum der Familie: ein Neuanfang in Kanada.
Kein leichter Fall für Auswanderer-Coach Günter Lukas. Er erkennt: “Die Puffkes wollen endlich irgendwo ankommen und sich zuhause fühlen.” In einem intensiven Training klärt er sie über die diversen Visa-Typen und Zukunftschancen in den einzelnen Provinzen auf. Alberta rechnet z.B. mit einem äußerst stabilen und langfristigen Wirtschaftswachstum: Beste Aussichten für die handwerklich orientierten Puffkes. Aber die Einwanderungsbestimmungen setzen das konkrete Angebot eines kanadischen Arbeitgebers voraus. Eine Zitterpartie für Philipp und Florian, die sich ohne abgeschlossene Ausbildung auf Jobsuche machen müssen.
Gut gerüstet ist keiner der sechs: Wie ein Tag in der Sprachschule auf Anraten des Coachs zeigt, ist das Englisch der Familie quasi nicht vorhanden. Auch finanziell sieht es äußerst eng aus: Wenn alle Möbel verkauft und die Ersparnisse unter der Matratze hervorgeholt werden, stehen der Familie 5.000 Euro für die Auswanderung zur Verfügung - das reicht gerade mal für die Flugtickets.
Trotzdem sollen sich Vater Torsten und Sohnemann Philipp bei einer kurzen Recherchereise nach Edmonton, Alberta ein konkretes Bild von der neuen Heimat machen. Coach Lukas gibt ihnen einen großen Aufgabenkatalog mit: Häuser müssen besichtigt werden, Schulen für Tochter Anne (13) und Sprachkurse für die Eltern gefunden werden. Undnatürlich stehen Bewerbungsgespräche an - vier der Puffkes brauchen Arbeit. “Es war schon wichtig, vieles vor Ort zu klären, aus dem Internet erfährt man auch nicht alles, z.B. auch wie es um die Hilfsbereitschaft der Menschen dort steht”, resümiert Torsten nach der Reise. Werden die Puffkes ihren Auswanderungstraum wirklich wahr machen?
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