Archive für 23.1.2009

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74 Millionen US-Zuschauer sahen Obamas Vereidigung

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Mindestens 74 Millionen Menschen haben die Vereidigung von US-Präsident Barack Obama in den USA verfolgt.

Zwei Millionen waren nach Washington gekommen, um «live» dabei zu sein. Allerdings konnten die meisten von ihnen Amerikas historische Stunde nur aus weiter Ferne erleben - zum Teil bis zu zwei Kilometer entfernt oder auf großen Leinwänden.

An den Fernsehschirmen sahen US-Medienangaben zufolge etwa 37,8 Millionen Zuschauer die Direktübertragung. Hinzu kamen zig Millionen Internet-Nutzer, die das Geschehen an ihren Laptops und Computern verfolgten: CNN meldete 26,9 Millionen Nutzer, die den Live-Stream des Nachrichtensenders online sahen. Beim Fernsehsender MSNBC waren es nach eigenen Angaben 9,1 Millionen.

Die Zahl der Fernsehzuschauer allein bescherte der Übertragung der Obama-Feiern allerdings keinen Rekord: Der Amtsantritt von Ronald Reagan im Januar 1981 hatte laut «USA Today» 41,8 Millionen Amerikaner vor die Fernseher gelockt. Bei Bill Clinton und George W. Bush waren es bei ihren ersten Vereidigungen jeweils etwa 29 Millionen gewesen.

«Bernd das Brot» in Erfurt entführt

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Der Star des ARD/ZDF-Kinderkanals (Ki.Ka) «Bernd das Brot» ist von seinem angestammten Platz am Erfurter Rathaus von Hausbesetzern entführt worden.

Das Fehlen der über zwei Meter großen Kunststofffigur wurde am Mittwoch in der Stadtverwaltung bemerkt, hieß es aus der Kulturdirektion. Das griesgrämige Kastenbrot mit den viel zu kurzen Armen warb seit Herbst vergangenen Jahres in der Altstadt für den Ki.Ka, der in Erfurt seinen Sitz hat. Die Landeshauptstadt wollte Anzeige gegen die Hausbesetzer stellen, die sich in einem Schreiben zu dem Diebstahl bekannten. Darin hieß es, dass «Bernd das Brot» zu gegebener Zeit wiederkommen werde.

Die Verhandlungen mit Hausbesetzern auf dem Gelände einer in NS-Verbrechen verstrickten ehemaligen Firma waren in der vergangenen Woche endgültig gescheitert. Die Landeshauptstadt hatte bis zuletzt versucht, den Hausbesetzern eine alternative Immobilie anzubieten, was diese aber ablehnten.

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