Archive für 4.2.2009

Neue Stromberg-Staffel mit Herbst im Herbst

Mit «Stromberg» geht es bei ProSieben jetzt weiter: An diesem Dienstag begannen in Köln die Dreharbeiten zur vierten Comedy-Staffel mit zehn Folgen um das Büro-Ekel, teilte der Münchner Privatsender mit.

Vor der Kamera steht das bewährte Ensemble mit Christoph Maria Herbst als «Stromberg», Bjarne I. Mädel, Oliver K. Wnuk und Diana Staehly. ProSieben zeigt die Staffel voraussichtlich im Herbst 2009.

«Bernd Stromberg ist wie Portugal: Früher mal ‘ne große Nummer, mittlerweile kaum noch wahrgenommen», zitierte ProSieben den Produzenten und Drehbuchautor Ralf Husmann von der Firma Brainpool. «Er sieht die vierzig schon länger von der falschen Seite, beruflich läuft’s eh nicht so doll und sein Privatleben ist nicht der Rede wert.» Aber gerade deswegen wolle er noch einmal angreifen.

Doch kein 10-Dollar-Laptop aus Indien

Nach Spekulationen über die Vorstellung eines neuen Billig-Laptops in Indien hat die Regierung im Rahmen einer Bildungsoffensive nun ein preiswertes Gerät für den Internet-Zugang präsentiert.

Wie die Zeitung «The Hindu» am Mittwoch berichtete, enthüllte Bildungsminister Arjun Singh am Vortag den Prototypen eines «radikal billigen Computer- und Zugangsgerätes», mit dem künftig Schüler und Studenten landesweit auf das Internet zugreifen sollen. Ziel sei es, virtuelle Bildungsangebote über das Internet zu vermitteln sowie Schulen und Universitäten zu vernetzen.

Das Gerät sieht aus wie ein herkömmliches Telefonmodem. Es ist etwa 25 Zentimeter lang und 15 Zentimeter breit. Ein Monitor sowie Maus und Tastatur müssen noch angeschlossen werden. Ohne Zubehör soll das Gerät zwischen «20 und 30 Dollar» (15 und 23 Euro) kosten. Der ursprünglich angestrebte Preis von 10 Dollar sei nicht zu realisieren gewesen, zitierte «The Hindu» einen Sprecher des Bildungsministeriums.

Verschiedene Medien hatten zunächst darüber berichtet, dass die indische Regierung im Rahmen des Programms «Bildung durch Informations- und Kommunikationstechnologien» einen nur etwa zehn Dollar teuren Laptop vorstellen wolle. Computerexperten hatten das jedoch als finanziell unrealistisch eingestuft. Bereits 2005 hatte die Stiftung «Ein Laptop Pro Kind» (OLPC) den Prototyp eines «100-Dollar-Laptops» vorgestellt. Die Produktionskosten für den Computer mussten jedoch auf knapp 200 Dollar korrigiert werden.

Vatikan wittert Verschwörung

Der Vatikan hält das Interview mit der Holocaust-Leugnung des Bischofs Richard Williamson nach Zeitungsangaben für ein «gezieltes Komplott» des schwedischen TV-Senders SVT.

Die Stockholmer Zeitung «Svenska Dagbladet» berichtete unter Berufung auf religiöse Kreise in Rom, dass das Interview in einem internen Vatikan-Report als «bewusst gestellte Falle für Seine Heiligkeit Benedictus XVI.» eingestuft werde. Die Forderung von Bundeskanzlerin Merkel nach einer Klarstellung im Zusammenhang mit dem britischen Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson wies der Vatikan zurück.

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