Archive für 13.7.2009

Studie über Banken und Finanzberater in Deutschland

Aktuelle Presseinformationen von WhoFinance

WhoFinance sucht die besten Banken Deutschlands

13. Juli 2009

WhoFinance, das Verbraucher- und Bewertungsportal für Finanzberater, hat aktuell über 4.500 authentische und aussagekräftige Erfahrungsberichte von Kunden ausgewertet.

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Die Daten basieren ausschließlich auf echten Erfahrungsberichten der Kunden.

* Die aktuelle Hit-Liste mit den besten Banken finden Sie hier.

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WhoFinance ist die erste neutrale Online-Such- und Bewertungsplattform für Berater bei Banken,   Versicherungen, Bausparkassen und allen unabhängigen Finanzdienstleistern.
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NDR-Doku über den Hamburger Feuersturm von 1943

«Feindliche Flugzeuge im Anflug auf die Deutsche Bucht», meldete das Radio im Juli 1943, kurz bevor britische und amerikanische Bomber Hamburg in Schutt und Asche legten.

Für Elsa Bloch reichen noch heute die Wörter «Deutsche Bucht», um der alten Frau einen Schauer über den Rücken zu jagen. Bei vielen Überlebenden des Feuersturms rufen kleine Assoziationen die Schreckensbilder von damals immer noch wach. In einer zweiteiligen Dokumentation erinnert das Fernsehen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) an diesem Dienstag ab 23 Uhr an die Zerstörung großer Teile Hamburgs durch die «Operation Gomorrha». Die beiden je 60 Minuten langen Teile von «Der Hamburger Feuersturm 1943» werden hintereinander ausgestrahlt.

Über eine Woche lang flogen britische und amerikanische Flugzeuge vom 24. Juli bis zum 3. August Angriffe auf die Hansestadt. 34 000 Hamburger starben, 900 000 verloren ihre Wohnung. Komplette Stadtteile wurden zerstört. Tagsüber fielen Bomben auf den Hafen und Betriebe der Rüstungsindustrie, nachts schlugen sie in den Wohnvierteln ein. Fast 800 Flieger pro Angriff schickte die Royal Air Force (RAF) über Nordsee und Elbe. Ziel war es neben der Schwächung der deutschen Rüstungswirtschaft, dem nationalsozialistischen Regime die Unterstützung der Bevölkerung zu entziehen.

Im ersten Teil mit dem Titel «Brandwunden» sagt Helga Abendschön (85) über ihre Motivation, an dem Film mitzuwirken: «Es ist noch nicht vorbei. Ich hatte gehofft, wenn ich einmal alles erzähle, bin ich nachher vielleicht ein bisschen freier.» In seinen Interviews porträtiert Autor Andreas Fischer sehr emotional die Einzelschicksale der Zeitzeugen.

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juli flog die RAF ihren zweiten Großangriff. An Bord der Maschinen: Luftminen, Sprengbomben und Brandbomben. Die Ziele waren die Stadtteile Rothenburgsort, Hammerbrook und Borgfelde. Die ersten Bomben zerstörten Dächer und Fensterscheiben, die zweiten steckten in Brand, was übrig blieb. Hitze und Trockenheit des Sommers 1943 begünstigten den Feuersturm. Über der brennenden Stadt stieg heiße Luft auf und sorgte damit für einen Zufluss sauerstoffreicher Luft am Boden. Dieser Sog versorgte das Feuer mit Energie und raubte den Menschen die Luft zum Atmen.

Fischers Protagonisten erlebten den Feuersturm überwiegend als Kinder und Jugendliche. Ihre Schilderungen beginnen mit den Erinnerungen an eine heile Welt vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Die erste Bombe nahmen sie noch als eine Sensation wahr. Im zweiten Teil, «Brandnarben», stehen die Auswirkungen auf die Generation der Nachkommen im Fokus. Viele Kinder fühlten sich von ihren Eltern nicht wahrgenommen, beschreiben eine «seltsame Abwesenheit» oder «emotional nicht greifbare Eltern».

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