Archive für 26.7.2009

Neuer US-Serienabend auf ProSieben

Der Privatsender ProSieben setzt in der neuen TV- Saison auf zwei US-Serien am Dienstagabend. Vom 15. September an wird um 20.15 Uhr die 20. Staffel der Zeichentrickserie «Die Simpsons» ausgestrahlt, ab 21.15 Uhr gibt es Doppelfolgen der US-Sitcom «Two and a Half Men».

«Das Herzstück der Sendermarke ProSieben ist die US- Fiction», sagte Geschäftsführer Thilo Proff über den neuen Serien- Dienstag. Dabei setze der Sender auf die erfolgreichsten Serienhits aus den USA.

Nach den bisherigen positiven Erfahrungen mit «Two and a Half Men» im «Sitcom-Block» am Samstag und dem Erfolg der «Simpsons» in der Prime Time am Montag sei man zu dem Schluss gekommen: «’Die Simpsons’ und ‘Two and a Half Men’ sind ein tolles Serien-Paket für die Prime Time am Dienstagabend.» Zur Einstimmung auf den neuen Dienstagabend zeigt ProSieben den Kinofilm «Simpsons ­ Der Film» am 13. September (20.15 Uhr) als Free-TV-Premiere.

Proff kündigte weitere US-Serien auf ProSieben an. So startet «Harper’s Island» am 26. August. Neue Folgen der «Desperate Housewives» folgen ab 16. September und anschließend die Serie «Lipstick Jungle» aus der Feder von «Sex an the City»-Autorin Candace Bushnell.

Blogs offenbaren Stimmung der Internet-Nutzer

Ist die Internetgemeinde heute fröhlich und guter Dinge? Diese Frage können US-Forscher beantworten - sogar speziell für bestimmte Regionen und Altersgruppen.

In den vergangenen vier Jahren sei die Wahl Barack Obamas zum US-Präsidenten der fröhlichste Tag für englischsprachige Internet-Nutzer gewesen, berichtete die Universität in Burlington (US-Staat Vermont) über die Arbeit ihrer Forscher. Betrübte Kommentare habe es vor allem am Todestag Michael Jacksons gegeben. Die Studie ist im Fachmagazin «Journal of Happiness Studies» erschienen.

Das Team um Joshua Brown hatte rund zehn Millionen Beiträge aus Blogs analysiert, die von der «Emotionen-Suchmaschine» www.wefeelfine.org aufgespürt worden waren. Diese erfasse Sätze und Bemerkungen aus 2,3 Millionen Blogs, die mit «I feel» oder «I am feeling» (Ich fühle. ..) beginnen, erklärte die Universität.

Die Beiträge wurden von den Forschern nach Schlüsselbegriffen wie «vanity» (Eitelkeit) und «paradise» (Paradies), kategorisiert, denen jeweils ein Fröhlichkeitswert zwischen eins und neun zugewiesen wurde. Für «triumphant» (siegestrunken) etwa lag dieser bei 8,87, für «suicide» (Selbstmord) bei 1,25. Aus dem Mittel aller Werte ließ sich so die Grundstimmung im Netz ablesen - je höher, desto fröhlicher die Nutzer.

Am 4. November 2008, dem Tag des Sieges für Obama, habe das Wort «proud» (stolz) die Blogs bestimmt, hieß es weiter. Die Analyse habe zudem deutlich gemacht, dass junge Leute die «unglücklichsten» Internet-Nutzer sind - mit einem Hang zu Worten wie «sick», «hate», «sad», «lonely» und «fat» (übel, hassen, traurig, einsam, fett).

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