Rat gegen bares Geld Verbraucherschützer fordern mehr Honorarberatung


Bankberater stehen seit der Finanzkrise immer häufiger in der Kritik. Ein Vorwurf, der in vielen Kundenbewertungen auf WhoFinance zu lesen ist: Einige Bankberater empfehlen nicht die Anlagen, die für den Kunden die besten sind, sondern die Produkte, die zum eignen Vorteil sind.
Der Kunde soll 2010 besser vor schlechter Beratung geschützt werden. Neben dem Beratungsprotokoll, dass seit 01.01.2010 verpflichtend ist, fordern Verbraucherschützer auch ein neues System - die Beratung gegen Honorar.
Eine Honorarberatung erfolgt unabhängig von der Vermittlung eines Produkts, wird allerdings auch unabhängig davon vergütet. Der Kunde leistet sich die Beratung von seinem eigenen Geld. Die Dienstleistung ist also ebenso wenig umsonst wie die Beratung in der Bank - auch wenn es dem Kunden dort so vorkommt, weil er kein Geld aus seinem Portemonnaie bezahlt.
Nach den Vorstellungen vieler Verbraucherschützer ist die Honorarberatung ist ein denkbares Geschäftsmodell, dass für mehr Sicherheit auf dem Markt sorgen kann. Das Problem zurzeit ist jedoch, dass die meisten Kunden die Beratung kostenlos wünschen. Das soll sich in Zukunft jedoch ändern.

Thilo Nordmeyer

Antwort schreiben